Leg das Bier weg, es geht los

2009.11.16 22:42

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Im verräucherten Hinterzimmer in Silber und Gold in Frankfurt.

  • Kamera: Konica Hexar AF
  • Linse: 35mm
  • Film: Kodak Tri-X 400 @ 1600
  • Entwickler: HC110

10.000 Eisenschreie

2009.09.22 23:51

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Aufgenommen im jüdisches Museum in Berlin. Bei einer Installation ist der Boden mit 10.000 Eisenköpfe bestreut. Man darf darüber laufen, aber nur wenige haben sich getraut. Und wenn, dann mit kleinen, vorsichtigen Schritten. Es ist irgendwie so, als würden die einem stumm anschreien - mir war es ganz schön mulmig dabei.

  • Kamera: Minolta X700
  • Linse: 35mm
  • Film: Fomapan 100 @ 100
  • Entwickler: HC110 @ 1:63, 10min

Erhobenen Kopfes schwanke ich

2009.09.22 23:44

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Aufgenommen im jüdisches Museum in Berlin. Der Boden ist hier leicht schief und die Stelen sind oben bepflanzt. Immer wieder schaut man nach oben um die Lichtspiele zu betrachtet und merkt, wie man taumelnd sich festhalten muss.

  • Kamera: Minolta X700
  • Linse: 16mm Fischauge
  • Film: Fomapan 100 @ 100
  • Entwickler: HC110 @ 1:63, 10min

Buntes B, oben an der Spree

2009.09.07 23:55

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Einer der vielen Fischaugenbilder aus Berlin. Aufgenommen bei der Langen Museumsnacht auf der Museumsinsel.
Und zwar auf einem Gorillapod (sehr empfehlenswert!) mit grob geschätzter Belichtung (hmm... so um 7 Sekunden bei f/5.6 könnte passen...) Und obwohl ich mir die Belichtungswerte nur zurecht gesponnen hab, sind erstaunlich viele Aufnahmen gut belichtet.

Herrschaften, Herrschaften, ich muss euch berichten: Film bedeutet Fleissarbeit - es sind immer noch 4 unentwickelte Rollen im Kühlschrank, das Scannen dauert ewig, und ich bin schon ganz müde.

  • Kamera: Minolta X700
  • Linse: 16mm Fischauge
  • Film: abgelaufener Kodak 100 Gold oder sowas

Der Herbst naht

2009.09.03 23:54

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Die Nächte werden kälter, die Morgen frischer, der Wind stürmischer - meine Lieblingsjahreszeit, der Herbst, naht.

Was noch zu berichten ist: das lange Wochenende in Berlin war viel zu kurz. Wir haben viele Gebäude und eine gute alte Freundin gesehen, aber für alles war es viel zu wenig Zeit. Ein anderes Mal, nicht vielleicht, aber bestimmt.

Was mir in Erinnerung bleiben wird: Touristenhorden und Einschußlöcher in den Fassaden - von beidem unzählbar viel.

Was mir aufgefallen ist: ich habe am meisten den 16mm Fischauge verwendet, gefolgt von dem 35 und dann den 85er. Den 50 habe ich nur selten eingesetzt - er war mir immer entweder zu lang oder zu weit. Andererseits habe ich schmerzlich was zwischen 35 und 16mm vermisst. Den 24er, auf den ich seit Wochen warte, hätte bestimmt bestens diese Lücke ausgefüllt.

Es bleiben 11 Rollen Film über, von denen bestimmt 1-2 Bilder es wert sind, Euch gezeigt zu werden.

Alles wird sich ändern

2009.08.26 23:13

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Alles wird anders als jetzt, und ich schwanke zwischen Angst und Freude, Überwältigung und Überforderung. Aber ich kann mir nicht Schöneres vorstellen!

Umzüge machen müde

2009.08.10 00:11

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Beim Umzug der Capitos Gaulsheim -> Gaulsheim

  • Kamera: Olympus XA3
  • Film: Agfa APX 400
  • Entwickler: HC110 @ 1:63, 10min

Kontaktabzüge einscannen - ein Fehlversuch

2009.08.07 23:34

Mit Film fotografieren dauert - das soll keine Beschwerde sein. Ich hab es so gewollt, es soll wenigstens ein Teil meines Lebens langsam und gemütlich ablaufen. Allerdings kann man die digitale Welt nicht verleugnen, also muss der Analogfotograf immer einen Weg finden, seine Bilder zu digitalisieren - es sei denn, er macht nur Dias und hat leidensfähige Freunde und einen grossen Wohnzimmer.

Aktuell scanne ich alle Bilder mit einem Nikon Coolscan V ED. Der ist an und für sich einfach klasse, holt viel aus dem Film raus und kann Streifen von bis zu 6 Bilder auf einmal einscannen. Aber auch dieser Scanner ist auf Dauer einfach laaaaa . . .... ngsaaa ...a .a.ammm.

Damals, wo alles Analog war, und man das hatte, was man heutzutage einen "nassen Dunkelkammer" nennt, gab es so genannte Kontaktabzüge. Anstatt die Negative zu vergrößern, legte man einfach die Negativstreifen (oft mit Hilfe einer Schablone) direkt auf dem Fotopapier. Die etwas modernere Version kennen diejenigen, die noch im Drogeriemarkt ihre Filme entwickeln lassen. Damit konnte man schnell, und vor allem kostengünstig, einen schnellen Überblick über die Aufnahmen bekommen.

Heutzutage gibt es mehrere Möglichkeiten, dieses Verfahren ins Digitale zu übertragen. Zum einen könnte ich ungefähr 3000€ ausgeben für den Coolscan 5000 ED mit einem Adapter. Nee, lassen wir lieber. Es gibt auf Flachbrettscanner, die speziell für das Scannen von Film ausgelegt sind, und mit Schablonen auch mehrere auf einmal scannen können. Leider haben wir nicht den Platz dafür.

Ein Tipp, den ich aufgeschnappt habe, ist das es durchaus mit einem normalen Scanner möglich ist. Man nehme einen Kontaktabzugsrahmen (im Notfall langt da auch ein Negativhülle aus Acetat) und ein Spiegel, der für die richtige Hinterleuchtung sorgt. Angeblich.

Also habe ich einen solchen Rahmen geholt, und folgendes kam dabei raus:

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Eindeutig nicht zufriedenstellend!

Halbjahr-Status

2009.08.02 23:19
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Wie man merkt, schaff ich es in den letzten Tagen kaum, mich Fotografie-mäßig zu tätigen. Das hat verschiede Gründe, aber ich will keine Ausreden von mir geben, nur kurz berichten was so abgeht.

Meine Mutter zieht um. Da ist es ja völlig natürlich, den Ruf als Sohn zu folgen und mit anzupacken. Diese möchte, um Geld zu sparen, möglichst viel in Eigenregie machen. Problematisch ist nur, dass sie handwerklich wenig bewandert ist (verwechselt Holz, Tapeten und Regipsplatten) und, naja, besser organisieren könnte.
Ehrlich, es ist wie mit einem unentschiedenen Hühnerhaufen zu arbeiten. Die Wochenenden sind also mit staubigen, verschwitzten Klamotten (kennt meinereiner Bürohengst ja gar nicht!) und Rückenschmerzen ausgefüllt.

Zu Ablenkung habe ich etwas Spielzeug geholt. Der Typematrix ist endlich da, und ich tippe gerade damit. Ob's besser ist, kann ich noch nicht anders sagen. Auf jeden Fall ist es anders als alles worauf ich bis jetzt getippt habe - manche würden vielleicht behaupten, daß das schon genug ist für mich ;) . Wie dem auch sei, eine Erfahrungsbericht folgt. Sobald mein Rücken weniger weh tut und ich mal am Wochenende was anderes mache als schleifen oder Tapeten abkratzen.

Die Idee mit dem Messsucher habe ich mit meiner besseren Hälfte durchgesprochen, und wir sind zu einem Beschluss gekommen. Oder besser gesagt, Kerstin hat mir die Flausen ausgetrieben. Ja, man sollte doch das Geld besser Sparen. Zum Beispiel auf weitere Minolta-Linsen :D .
Nüchtern betrachtet kommt es auf jeden Fall billiger, die Sahnestückchen aus dem Minolta-Sortiment zu sammeln als eine Bessa mit einer Linse zu holen - und man hat mehr gestalterische Möglichkeiten.
So habe ich schon angefangen, ein paar der Linsen zu holen, die ich schon immer wollte aber nie zu kaufen wagte. So sind zB schon ein 85er und ein 16er Fischauge auf dem Weg. Jam, lecker Fischauge...

Es gab auch noch was anderes, was war das noch mal.. hmmm... Ach ja: wir haben kürzlich mit Freude festgestellt, dass wir nicht ganz alleine sind. Noch merkt man wenig davon, aber mit etwas Glück gibt's in einem halben Jahr mehr dazu zu sagen.

Auf die Fresse legen!

2009.07.25 00:54

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Ja das Bild ist nicht schwarz-weiss, aber ich hab echt Unmengen an Farbflim und ich bekomm es einfach nicht aufgebraucht.
Bei dem Bild fällt mir noch den Künstler ein, den wir auf den Wilhelmstrassenfest gesehen haben. Sein Leitmotiv: alle Bilder waren wie hier so nach oben gezogen. Manchmal sah's schon gut aus, manchmal einfach nur verwackelt. Auch noch schön Digitaldruck auf Leinwand - ich find's total geschmacklos, aber es soll tatsächlich Leute geben, die völligen Pröll kaufen.

  • Kamera: Olympus XA3
  • Linse: 35mm
  • Film: Kodak 100 irgendwas...