
Menschen kann ich irgendwie nie richtig fotografieren - die bewegen sich andauernd, finden es nicht cool wenn man mit der Kamera rumfuchtelt und schwupps ist der Moment vorbei.
So was Abstraktes allerdings, das finde ich viel angenehmer. Da kann ich mir Zeit nehmen und es aus allen Perspektiven betrachten, die Lichtwirkung beobachten, die Kamera in Ruhe vorbereiten. Solche Sachen sieht man überall, auch in der Nähe (das ist vom Luisenforum in Wiesbaden) - aber es wirkt dann ganz anders.

Nach der Geburt Karlottas ist Zeit ein kostbares Gut geworden - zumal die Komplettsanierung des Hauses in Laubenheim auch noch ansteht. Da wird das Masterstudium zum unnötigen Luxus - aber auch für die Fotographie bzw. Webseite habe ich auch wenig Zeit.
Und wer weiss, worauf ich mit dem Titel und dem Bild anspiele, soll ruhig die Platte auflegen CD einlegen mp3 suchen, abspelen und schön aufdrehen.

Gestern morgen - ja, es ist eigentlich nur ein Tag her, und trotzdem kommt es mir vor wie eine Ewigkeit - ist unsere Tochter Karlotta geboren. Eine wunderbare Sache - wieso habe ich nicht früher mit der Familienplanung begonnen?

Habe nach langer Zeit IPhoto reaktiviert und ein paar Bilder importiert. Beim Umorganisieren bin ich auf dieses Bild gestoßen, das mich irgendwie festgehalten hat. Keine Ahnung wieso...
Wenn ich mich richtig erinnere, müsste es Herbst/Winter 2007 geschossen worden sein, am Hauptbahnhof in Wiesbaden. Vermutlich mit einem Revue 400SE (der mir zwischenzeitlich kaputtgegangen ist), Agfa APX400 bei ISO 800 und mit Rodinal entwickelt. Ha! Ob man sich mit Digital so gut an die Details von einem Bild erinnern kann?

In einem Kaufhaus irgendwo in Deutschland. Die Krise macht nicht einmal vor den Schaufensterpuppen halt.
- Kamera: Minolta X700
- Linse: 35mm (?)
- Film: Agfa APX 400
- Entwickler: HC110
Am Wochenende ist mir was Seltsames aufgefallen. Ich konnte keine Emails abrufen von cecube.de. Konnte mich auch nicht anmelden, konnte keine Programme starten. Irgendwie war was an dem Ding faul.
Woran lag's? Ich wollte wohl folgendes eingeben:
chown -R www-data.www-data /var/www
habe aber anscheinend diese Sünde verbrochen:
chown -R www-data.www-data /var/
Kann man den Unterschied erkennen? Ist zwar nicht viel, reicht aber aus, um den Server in einen unbrauchbaren Zustand zu bringen. Und es gibt auch keinen Möglichkeit unter Linux, das wieder zu beheben. Ausser mit einer Neuinstallation!

Unsere Eheringe haben wir beim Goldschmied Krumpholz haben wir fast komplett allein gemacht. Ich habe dazu ein paar Bilder gemacht. Da wir öfters gefragt wurden, wie überhaupt das Ringemachen aussieht, habe ich die Bilder mit kurzen Beschreibungen hochgeladen.
Es hat wirklich viel Spass gemacht, war super interessant und war preislich absolut in Ordnung. Ich kann es jedem empfehlen, der was einmaliges an der Hand tragen möchte!


Unglaublich, was für eine Faszination das Fernsehen schon auf Kleinkinder erzeugt. Jonah wurde wendig wie eine Katze, nur um freien Blick auf die Glotze zu bekommen.
In anderen Nachrichten, ich habe eine Ricoh GX200 gekauft. Jawohl, ich habe damit meine Mitgleidschaft bei der VFDKV (Vereinigung für Digitalkameraverweigerer) verwirkt. Aber ich tue es in diesem Fall gerne. Die GX200 ist echt toll - kein Gesichtserkennungsschnickschnack, alles kann manuell eingestellt werden, und das Rauschen erinnert sehr an Film.
Alle meckern über das Rauschverhalten von kleinen Sensoren - ich kann es gar nicht verstehen. Verglichen mit Film ist sogar der ziemliche rauschfreudige GX200 extrem viel besser als Film. Sogar bei ISO 1600!
Ich denke, wenn man einiger Zeit selbst Film entwickelt hat, entwickelt man einen anderen Anspruch an die Technik. Schneller - besser - weiter geht halt irgendwann nicht mehr, rein physikalisch gesehen. Das muss man einfach akzeptieren und weiter versuchen, gute Bilder zu machen. Und das ist, worum es eigentlich gehen sollte.
- Kamera: Konica Hexar AF
- Linse: 35mm
- Film: Kodak TMAX 400
- Entwickler: Kodak TMAX 1:4, 7min
Es ist in letzter Zeit so aufregend wie damals, wo die Schule zuende war, und der Studium noch in der Ferne stand. Oder wie zu der Zeit, wo wir mit Zwischenstation in Teneriffa von Liberia nach Deutschland umgezogen sind.
Letztes Wochenende haben wir in unser neues Haus gearbeitet. In einer Woche bekommt jemand Besonderes mein Nachnamen. In zwei Monate erwarten wir ein neues Mitgleid in unser kleinen Club.
Wir machen drei der größten Dinge, die einem Mensch in seinem Leben passieren kann. Und das alles gleichzeitig. Es kommt mir manchmal unfassbar vor - werden wir das alles schaffen? Werden wir daran zerbrechen? Das können wir nicht wissen, ohne es auszuprobieren.
Aber wir wollen es! Es wird eine verrückte Zeit - und wir werden jeden Moment geniessen!